Am 4. September 2011 konnten wir die Fertigstellung der Fassadenrenovierung feiern. Natürlich bleiben kleine Ecken, die noch fertiggestellt werden müssen, aber die Gerüste sind weg und die Kirche erstrahlt in altem - neuem Glanz!

Dank einer Förderung des Landes Berlin können die Fassaden saniert werden. Die letzte Etappe konnte im Februar 2011 begonnen und im August 2011 abgeschlossen werden.  

FENSTER: Sie müssen alle überholt oder ausgetauscht werden, da sie stark angewittert sind. 

 Das neue Dach auf dem Seitenflügel Süd mit Warmwasseraufbereitungsanlage

KOSTEN: Neben Kraft kostet der Umbau viel, viel Geld. Der Bau ist auf 3 Mio. Euro veranschlagt. 1 Mio. konnten wir bis heute finanzieren! Das Land Berlin fördert die Arbeiten an den Fassaden mit 300.000 Euro. Für die restlichen Mittel sind wir auf Spenden, Sponsoren und Darlehen angewiesen.

 Die vier Evangelisten sind in einer ersten Etappe saniert worden! Den ausführlichen Bauprospekt können Sie hier herunterladen.

     Der Umbau des Gebäudekomplexes zum Stadtkloster Segen ist eine Aufgabe, die große finanzielle und persönliche Anstrengungen erfordert. Die "Vogelpersoektive" aufs Gebäude und die Menschen, die es beherbergt, kann manchmal stärkend sein.

RÜCKBLICKE

Meldung März 2011

Ende Februar wurde das Vorderhaus eingerüstet, damit die Fassade saniert werden kann. Zurzeit bohrt´s und hämmert´s, es fräst und lärmt. Aber der Blick auf die Fassaden, die schon renoviert wurden, lässt uns hoffnungsvoll auf den Spätsommer warten, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind.

Meldung September 2010

Unsere Kapelle im Dachstock konnte am 16. September mit dem Mittagsgebet eingeweiht werden. Wir sind sehr dankbar, dass dieser Meilenstein möglich wurde. Viele haben beigetragen mit ihrer Arbeit, viele haben mitgeholfen mit ihren Finanzmitteln. Am Donnerstagabend fand die erste Meditation statt, am Freitag begannen die Oasentage. Alles Angebote, die diesen Raum der Stille sehr gut nutzen können.

Und das Relief?

Inzwischen wird am Relief gearbeitet, sorgfältig werden die Figuren der Jünger wieder rekonstruiert. Grundlage ist eine Photo aus dem Jahr 1908, die das Relief wiedergibt.

Meldung Juli 2010

Seit einigen Wochen schon ist die Hoffassade der Kirche eingerüstet. Auch diese Fassade muss gereinigt und neu verfugt werden. Eine besondere Herausforderung stellt die Renovierung der Reliefs und des Feldes über der Eingangstüre dar. Wir sind gespannt, wie es aussieht, wenn die Kirche dann wieder enthüllt wird und diese aufwändigen Arbeiten fertig gestellt sind.

Wie wird das zum Schluss aussehen? (Und wer wird das bezahlen?)

Meldung März 2010

Am 12. März konnten wir die vier Gästezimmer im Turm fertigstellen. Das bedeutete einen ziemlichen Endspurt für die Bauleute. Mit Hochdruck wurden Fließen gelegt, Duschen eingebaut und Waschbecken gesetzt. Gleichzeitig mussten Scheuerleisten angeschraubt und Lampen montiert werden.
Dank  der Hilfe von Freunden konnten wir diese Baumaßnahme finanzieren. Wir sind sehr froh, denn das erlaubt uns, kleine Gruppen zu empfangen und Seminare und Retraiten anzubieten.

Meldungen August 2009:

In der Fassade der Segenskirche sieht man noch die Einschusslöcher des Krieges. Allerdings nur noch auf der Fassade des südlichen Gebäudeflügels - der nördliche Gebäudeflügel wird derzeit saniert: Alle Fugen wurden neu zementiert und die alten Ziegelsteine sandstrahlgereinigt und ausgebessert.

Im Vorderhaus sind bereits 4 Gästezimmer entstanden. Derzeit werden nach und nach die Turmzimmer saniert. Im "Hinterhaus" ist die Kirche. Der schöne Raum wartet noch auf Ideen der Renovierung und Nutzung.

      Nicht nur die vier Evangelisten sind inzwischen saniert und haben wieder ganze Hände und Füße, auch die Fassade am Seitenflügel Nord ist gereinigt und renoviert. Sie erstrahlt in neuem Glanz!

Meldungen August 2008:

Die Segenskirche wurde im Dezember 1908 eingeweiht. Nun ist der Gebäudekomplex sanierungsbedürftig. In der Fassade sieht man noch die Einschusslöcher aus dem Krieg. Der Mangel nach dem Krieg und die sozialistische Planwirtschaft erlaubten nicht, die Kirche und die Gemeinderäume fachgerecht zu unterhalten.

Im Vorderhaus entstehen derzeit die Gästezimmer. Im Vorderhaus wohnen die Mitglieder der Communität.
Im "Hinterhaus" ist die Kirche. Der schöne Raum wartet noch auf Ideen der Renovierung und Nutzung.