Don Camillo Montmirail

Der Name „Stadtkloster “ bringt zwei Dinge zusammen, die Menschen oft nicht zusammen sehen: Die Stadt und das Kloster. Kloster verbindet sich mit Rückzug, mit Stille, mit geschütztem Raum. Stadt, vor allem eine Großstadt wie Berlin, steht für pulsierendes Leben, lauten Alltag, manchmal für Überflutung und Leere zugleich. In der Stadt zu leben ist Realität vieler Menschen.

Die Communität lebt, betet und arbeitet im Stadtkloster. Sie öffnet und gestaltet diesen Raum für Einzelne und Gruppen, damit er zum geschützten Raum werden kann. Wir hoffen, dass Menschen sich selbst, Gott und dem Mitmenschen neu begegnen.
Die Stadtklostergemeinschaft sind die Menschen, die das Stadtkloster beleben. Sie haben hier ihren Lebensmittelpunkt. Dabei können sie im Stadtkloster selbst wohnen oder außerhalb. Gemeinsam gestalten sie die Stundengebete und den Alltag des Stadtklosters, sie organisieren Veranstaltungen und Kurse, pflegen den Kontakt zu Nachbarn und der Kirchengemeinde.

Die Stadtklostergemeinschaft setzt sich aus Menschen zusammen, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben. Sie können im Stadtkloster selbst wohnen oder außerhalb. Gemeinsam gestalten sie den Alltag des Stadtklosters, unter anderem die Stundengebete.

 

Die Mitglieder der Stadtklostergemeinschaft erarbeiten verschiedene Veranstaltungen, Gottesdienste, Tagungen und Einkehrtage. Sie pflegen den Kontakt zu Nachbarn, Gästen, Ehrenamtlichen und Freunden des Stadtklosters. Jeder hat daneben noch seine besonderen Aufgaben.

Zur Stadtklostergemeinschaft gehören zurzeit:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! leitet Exerzitien an und begleitet Menschen, außerdem führt sie die Buchhaltung.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! pflegt die Administration, arbeitet auf dem Bau mit und repariert alles, was in dem großen Haus defekt ist.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bringt das Gästehaus zum Funkeln, kennt sich in schönen Texten aus und sorgt für einen guten Empfang im Haus.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist Projektleiter und verantwortlich für die gottesdienstlichen Inhalte.

Don Camillo

1977 haben wir das Abenteuer gewagt, als evangelische Männer und Frauen in der Tradition der Klöster zu leben. Seither sind über 30 Jahre ins Land gegangen. Der Traum ist über all die Jahre derselbe geblieben: Der Traum vom gemeinsamen Leben, in dem sich ein Stück der Guten Nachricht von Jesus Christus verwirklicht: Zusammen geistliches Leben zu teilen, zu beten und zu feiern. Zusammen die wirtschaftlichen Grundlagen für das gemeinsame Leben zu erarbeiten und zu verantworten, die Einkünfte zu teilen und so den Zusammenhang zwischen Leistung und Lohn aufzubrechen. Gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, wie anderen Menschen vom Glauben erzählt werden kann, und Menschen ein Stück mitzunehmen auf dem gemeinsamen Weg. Einander zu tragen und zu ertragen. Sich selbst zu ertragen, und auf Gottes unbedingte Zusage zu einem Menschen, auch mit Ecken und Kanten, zu vertrauen. Einander deshalb auch nicht abzuschreiben, sondern immer wieder erste Schritte zu tun, aufeinander zu.
Entstanden ist dabei keine große Bewegung. Wir leben noch, haben aber in all den Jahren Federn lassen müssen. Was wir uns am Anfang an Regeln und Bestimmungen gegeben hatten, haben wir im Laufe der Jahre immer wieder überdacht und angepasst. Das war zum Teil erleichternd, aber oft auch ernüchternd. Manchmal war‘s befreiend und manchmal enttäuschend.
Über die Jahre ist so eine Lebensgemeinschaft gewachsen, die Verschiedenheit aushält, und die der Persönlichkeit der Mitglieder Rechnung trägt, indem sie lernt, Brücken zu bauen.

montmirail

Darum ist das Brückenbauen auch die entscheidende Aufgabe von Don Camillo in Montmirail, Berlin und Basel geworden: Wir empfangen Christen aller Couleur, und suchen den Dialog. Wir wollen dem Glauben fern stehenden Leuten erst einmal zuhören. Wir bieten Ehepaaren Raum, neu zueinander zu finden. Wir empfangen Familien zu Ferien, die ihnen gut tun sollen. Wir begleiten Einzelne auf dem Weg zu Gott und zu sich selbst. Mit Gruppen, die kommen, gehen wir ein Stück Weg, das Gespräche und manchmal Versöhnung eröffnet.
Zur Communität gehören 25 Erwachsene, d.h. Familien, Ehepaare und Ledige.
Unsere Kinder sind nicht Mitglieder, weil sie einmal ihren eigenen Weg gehen sollen. Als Communität sind wir Teil der evangelischen Landeskirche.

Weitere Informationen, auch zur Geschichte unserer Communität und ihren Aktivitäten in der Schweiz und der Welt, finden Sie hier.